42 Fast & Forest 2026: Ein Radsporttag, der in Erinnerung bleibt Am Sonntag, 2. August, war es wieder so weit: Rund um den Kappelberg gehörten die Wege und Anstiege den Mountain- und Gravelbikern. Bei der mittlerweile vierten Auflage von Fast & Forest gingen rund 240 Fahrerinnen und Fahrer an den Start und machten die Veranstaltung erneut zu einem besonderen Radsporttag für Fellbach und die Region. Für uns als Radsportabteilung des TSV Schmiden ist Fast & Forest inzwischen viel mehr als nur ein Rennen. Wochen und Monate der Vorbereitung stecken in einer solchen Veranstaltung. Strecken müssen geplant, Genehmigungen eingeholt, Helfer koordiniert und viele kleine und große organisatorische Aufgaben erledigt werden. Wenn am Veranstaltungstag schließlich die ersten Fahrerinnen und Fahrer an der Neuen Kelter stehen, steigt deshalb nicht nur bei den Teilnehmenden die Spannung. Drei Strecken und jede Menge Höhenmeter Mit Strecken über 21, 41 und 63 Kilometer bot Fast & Forest auch in diesem Jahr unterschiedliche Herausforderungen. Wer sich für die Langdistanz entschied, hatte neben 63 Kilometern stolze 1.650 Höhenmeter vor sich. Die Strecken führten von Fellbach hinauf zum Kappelberg und weiter über die Höhen und durch die Wälder des Schurwalds. Dabei ging es nicht nur um Bestzeiten und Platzierungen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich ganz persönlich der Herausforderung, die anspruchsvollen Strecken zu bewältigen. Gerade die Anstiege verlangten einiges ab – umso größer war die Freude, wenn nach vielen Kilometern und Höhenmetern schließlich wieder das Ziel erreicht war. Unterwegs sorgten Zuschauer, Freunde und Familien für Unterstützung. An verschiedenen Stellen wurden die Fahrerinnen und Fahrer angefeuert und motiviert. Eine besondere Station wartete am Waldschlössle: Dort gab es bei sommerlichen Temperaturen eine spontane Dusche für alle, die eine Abkühlung gebrauchen konnten. Einige nahmen das Angebot dankend an – und sorgten damit gleichzeitig für sehenswerte Bilder. Starke Leistungen bei Mountainbike und Gravel Auch sportlich hatte die vierte Auflage einiges zu bieten. Auf der langen Mountainbike-Distanz setzte sich Matthias Pfrommer vom Team Haico Racing durch und erreichte nach 2:10:25 Stunden das Ziel. Bei den Frauen war Natascha Werner auf der 63-Kilometer-Strecke am schnellsten. Bei den Gravelbikern entschied Lukas Eisele vom Picobello Racing Team die Langdistanz für sich. Mit einer Zeit von 2:11:11 Stunden war er der schnellste GravelFahrer des Tages. Bei den Frauen sicherte sich Lilly Zednikova den Sieg. Doch unabhängig davon, ob jemand um den Sieg kämpfte oder sich vorgenommen hatte, einfach gut und sicher ins Ziel zu kommen: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer trug zur besonderen Atmosphäre bei. Auch der Nachwuchs durfte aufs Rad Fast & Forest soll Radsport nicht nur für ambitionierte Rennfahrer erlebbar machen. Deshalb freuten wir uns besonders, dass auch die jüngeren Radfans wieder Teil des Veranstaltungstages waren. Beim Kids-Skill-Parcours konnten Kinder zwischen sechs und 14 Jahren ihre Fähigkeiten auf dem Fahrrad ausprobieren. Rampen, Slalom und verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben verlangten Konzentration, Gleichgewicht und Fahrradbeherrschung. Dabei stand nicht die Zeit, sondern vor allem der Spaß auf zwei Rädern im Vordergrund. Für uns ist dieser Teil der Veranstaltung besonders wichtig: Begeisterung für den Radsport beginnt schließlich oft genau mit solchen Erlebnissen. Auch das Charity-Race zugunsten krebskranker Kinder war erneut Bestandteil ©Alexander Walter (alle Bilder auf diesen beiden Seiten)
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