Wirkungsvolle Traineransprache
  10.12.2019 •     TSV Schmiden Handball Frauen Frauen 1

Mit 25:21 (10:11) ist der HC Schmiden/Oeffingen bei der SG BBM Bietigheim III erfolgreich.

Thomas Rost ist es nicht gewohnt, seinen Anweisungen in der Kabine lautstark Nachdruck zu verleihen. Doch am Sonntagabend sah er keine andere Möglichkeit, die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen aus ihrem lethargischen Spiel zu reißen. Und so äußerte der Trainer in der Pause seinen Unmut über die bis dato gezeigte Leistung. Es hat offensichtlich gewirkt. Nach der Pause und einem 10:11-Rückstand bei der dritten Vertretung der SG BBM Bietigheim zeigten die Gäste eine bessere Vorstellung und gewannen die Begegnung in der Württemberg-Liga noch mit 25:21. „Wir haben dann viel besser zusammengespielt, uns besser bewegt, waren geduldiger und auch selbstbewusster“, sagte Thomas Rost, der das Team mit Christian Kampa anleitet.

In der ersten Spielhälfte war der Trainer enttäuscht, weil fast alles, was er sich mit den Spielerinnen vorgenommen hatte, nicht funktionierte. Der Auftritt war zunächst geprägt von technischen Fehlern. Die Gäste konnten sich hinten bei der Torfrau Annalena Westhauser und vorn bei Larissa Bürkle bedanken, dass sie nicht deutlicher im Rückstand lagen. Nach der Pause lief es dann deutlich besser, die Anspiele auf die Kreisläuferinnen Silke Lutz oder auch Hanna Rieger kamen an, und auch die deutlich aggressivere Abwehrarbeit machte sich bezahlt. Die erfolgreichste Werferin des HC Schmiden/Oeffingen war am Ende wieder einmal Larissa Bürkle mit elf Treffern.

Der jüngste Erfolg brachte dem Team um Thomas Rost ein ausgeglichenes Punktekonto von 10:10 Zählern und die Chance, mit einem Sieg am Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle in Schmiden) gegen den Tabellennachbarn TV Flein den fünften Rang im Klassement der Württemberg-Liga in die Weihnachtspause zu retten.

HC Schmiden/Oeffingen: Westhauser, Laure – Bürkle (11/1), Lutz (5), Kost (4), Steiner (3), Laufer (1), Rieger (1), Beutter, Brühan, Mitic, Weckerlein, Wolf.

erstellt von Maximilian Hamm von der Fellbacher Zeitung