FSJ / BFD im TSV Schmiden

JETZT bewerben und am 01.09.2024 als FSJ oder BUFDI durchstarten!

Der Turn- und Sportverein Schmiden 1902 e.V. ist der größte Sportverein in Fellbach und mit mehr als 6.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Baden-Württemberg. Er organisiert sich in 24 Abteilungen und Sportbereiche, die teilweise professionell geführt sind. Dazu zählen das vereinseigene Fitnessstudio activity, der Bereich Sportpädagogik und das Sportforum.

Die Kindersportschule, die Kooperationen mit Schulen und Kindergärten, das Ferienprogramm, gezielte Einsätze für die Abteilungen, das Sportforum, Schulen und der Olympiastützpunkt Rythmische Sportgymnastik sind Haupteinsatzorte der Freiwilligen.

Aufgaben werden sein:

  • Unterstützung in der Kindersportschule, der Kindersportabteilung, im Rollstuhlsport, der Handballabteilung, der Leichtathletikabteilung
  • Unterstützung Ferienprogramm
  • Durchführung von Sportangeboten
  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und speziellen Angeboten
  • Verwaltungs- und Büroarbeiten
  • Fahrdienste
  • Hausaufgabenbetreuung

Was bekommt man dafür:

  • verdammt viel Erfahrung
  • erkennen von Stärken und Schwächen
  • die Möglichkeit in viele Arbeitsbereiche schnuppern zu können
  • familiären Arbeitgeber
  • eigene Projekte
  • Übungsleiterlizenz
  • Taschengeld
  • Urlaub

Wohin geht die Bewerbung bzw. wohin richte ich meine Fragen:

TSV Schmiden 1902 e.V.
Jennifer Rainbow
Wilhelm-Stähle-Str. 13
70736 Fellbach-Schmiden
Tel: 0711 - 5851 - 5843

oder: j.rainbow(@)tsv-schmiden.de

Berichte unserer FSJler

FSj im Sport – sowas gibt’s? Dies bekam ich oft zu hören, als ich von meinem Freiwillig Sozialen Jahr beim TSV Schmiden berichtete. „Na und was macht man da so?“ Folgte darauf meist. Hier die Aufklärung:

 In meinem FSJ war ich in zahlreichen Abteilungen tätig. So gehörte es zu meinen Aufgaben AG´s der Ganztagesschule zu unterstützen oder selbst anzuleiten. Angefangen bei einfachen Ballspielen über lustige Schwimmstunden bis hin zu einer Bastelstunde war hier alles vertreten. Dazu kamen Kiss-Stunden, in denen ich mit 3-5 Jährigen einfache Fangespiele und Geräteparcours veranstaltet habe. Außerdem war ich in der Handball-, Volleyball- und Leichtathletikabteilung dabei und habe die Übungsleiter bei ihren Sportstunden unterstützt. Meine Favoriten waren  das Eltern-Kind-Turnen, bei dem ich früher selbst schon als Kind teilgenommen hatte und das Rollstuhlrugby,  wo es ganz schön zur Sache ging.

Bei meinem FSJ im Bereich Sport bekam ich die Möglichkeit, meine Trainer C Lizenz im Skifahren zu machen. Auf den Seminaren und Prüfungslehrgängen habe ich viele tolle Menschen kennengelernt.

 Zum FSJ gehörte auch eine Projektplanung. Dafür habe ich einen Jahresaktionstag namens „der fesche Apfel“ zum Thema Bewegung und Ernährung geplant und durchgeführt. Hier gab es einen Stationenparcour, der für die Kids zu bewältigen war und abschließend mit einer kleinen Überraschung belohnt wurde.

Alles in allem kann ich sagen, dass mich das FSj sehr bereichert hat. Ich fand es besonders gut, dass ich die Möglichkeit hatte, in so viele verschiede Bereiche reinzuschauen und für manches selbst die Organisation in die Hand zu nehmen. Interessant war  auch, dass ich es mit lauter verschiedenen Altersgruppen zutun hatte. So war von 1-Jährigen bis 14-Jährigen alles vertreten.    Die Arbeit mit den Kindern und Kollegen hat mir wahnsinnig Spaß gemacht und ich muss gestehen, dass mir  alle schon etwas ans Herz gewachsen sind.

Was tun, wenn man mit der Schule fertig ist aber noch nicht so genau weiß wie es weitergehen soll? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Zeit zwischen Schule und Studium oder Ausbildung zu überbrücken. Doch einfach nur arbeiten wollte ich nicht und im Ausland war ich auch schon. Beim durchstöbern diverser Internetseiten bin ich dann auf das FSJ im Sport gestoßen. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass man erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln und nebenbei etwas Sinnvolles für die Gesellschaft macht. Als weiterer Pluspunkt kam hinzu, dass man während des FSJ’s eine Trainer C-Lizenz erwirbt. Zwischen all den Verschiedenen Vereinen hat der TSV Schmiden mir am meisten zugesagt. Die Abwechslung zwischen Büroarbeit und praktischen Aufgaben in und rund um die Sporthalle und mein Bauchgefühl haben letztendlich den Ausschlag gegeben mich dort zu bewerben.

Dass der TSV Schmiden der richtige Verein für mich ist, war mir schnell klar. Da ich mich zum Zeitpunkt meiner Bewerbung im Ausland befand wurde das Bewerbungsgespräch kurzer Hand per Skype durchgeführt. Und obwohl ich bis zum ersten Tag meines FSJ’s keine Möglichkeit hatte mich persönlich vorzustellen, war das für keinen Mitarbeiter ein Problem. Vom ersten Tag an habe ich die familiäre, offene Atmosphäre und Hilfsbereitschaft aller Mitarbeiter sehr geschätzt.

Während meines FSJ’s habe ich ganz viele verschiedene Tätigkeiten und Aufgaben übernommen. Vormittags stand meistens Büro auf dem Plan. Dort habe ich das Ferienprogramm geplant, Bezuschussungslisten erstellt und Bezuschussungsanträge gestellt, meine Sportstunden geplant, Flyer erstellt und auch einen Einblick in die Buchhaltung bekommen. Nachmittags ging es dann in die Schülerbetreuung und in die Sporthalle zur Kindersportschule, zum Eltern-Kind-Turnen, zu Sport-AG’s an den umliegenden Grundschulen, zur rhythmischen Sportgymnastik und zum Rollstuhlsport. Hervorzuheben ist hierbei, dass ich sowohl für die kreativen Aufgaben im Büro als auch für die Sportstunden die Verantwortung bekam und diese komplett selber planen durfte. Tauchte doch mal ein Problem auf, konnte ich damit aber immer zu meinem direkten Ansprechpartner oder einer Mitarbeiterin der Geschäftsstelle gehen wo ich immer ein offenes Ohr fand.

Für mich war das FSJ rückblickend ein super Jahr in einer super Einsatzstelle. Durch die vielen verschiedenen Tätigkeiten und die selbstständige Organisation und Leitung der Sportangebote habe ich viel dazu gelernt und mich persönlich weiterentwickelt. Außerdem hatte ich super Kollegen und die Tatsache, dass ich seit meinem FSJ immer noch beim TSV tätig bin und immer noch Kontakt zu meinen ehemaligen Kollegen habe, spricht glaube ich für sich.

Mareen Wehrle