Unsere FSJler der vergangenen Jahre

FAQ des FSJ / BFD

Der Turn- und Sportverein Schmiden 1902 e.V. ist der größte Sportverein in Fellbach und mit mehr als 6.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Baden-Württemberg. Er organisiert sich in 24 Abteilungen und Sportbereiche, die teilweise professionell geführt sind. Dazu zählen das vereinseigene Fitnessstudio activity, der Bereich YoungMotion, der Hochseilgarten und das Sportforum.
Die Kindersportschule, die Kooperationen mit Schulen und Kindergärten, das Ferienprogramm, gezielte Einsätze für die Abteilungen, das Sportforum, Schulen und der Olympiastützpunkt Rythmische Sportgymnastik sind Haupteinsatzorte der Freiwilligen.

Aufgaben werden sein:

  • Unterstützung in der Kindersportschule, der Kindersportabteilung, im Rollstuhlsport, der Handballabteilung, der Leichtathletikabteilung
  • Unterstützung Ferienprogramm
  • Durchführung von Sportangeboten
  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und speziellen Angeboten
  • Verwaltungs- und Büroarbeiten
  • Fahrdienste
  • Hausaufgabenbetreuung

Was bekommt man dafür:

  • verdammt viel Erfahrung
  • erkennen von Stärken und Schwächen
  • die Möglichkeit in viele Arbeitsbereiche schnuppern zu können
  • familiären Arbeitgeber
  • eigene Projekte
  • Übungsleiterlizenz
  • Taschengeld
  • Urlaub

Wohin geht die Bewerbung bzw. wohin richte ich meine Fragen:

TSV Schmiden 1902 e.V.

Felix Hug

Wilhelm-Stähle-Str. 13

70734 Fellbach

oder: yomo(@)tsv-schmiden.de

Berichte unserer FSJler

Leonie Hug über ihr FSJ

FSj im Sport – sowas gibt’s? Dies bekam ich oft zu hören, als ich von meinem Freiwillig Sozialen Jahr beim TSV Schmiden berichtete. „Na und was macht man da so?“ Folgte darauf meist. Hier die Aufklärung:

 In meinem FSJ war ich in zahlreichen Abteilungen tätig. So gehörte es zu meinen Aufgaben AG´s der Ganztagesschule zu unterstützen oder selbst anzuleiten. Angefangen bei einfachen Ballspielen über lustige Schwimmstunden bis hin zu einer Bastelstunde war hier alles vertreten. Dazu kamen Kiss-Stunden, in denen ich mit 3-5 Jährigen einfache Fangespiele und Geräteparcours veranstaltet habe. Außerdem war ich in der Handball-, Volleyball- und Leichtathletikabteilung dabei und habe die Übungsleiter bei ihren Sportstunden unterstützt. Meine Favoriten waren  das Eltern-Kind-Turnen, bei dem ich früher selbst schon als Kind teilgenommen hatte und das Rollstuhlrugby,  wo es ganz schön zur Sache ging.

Bei meinem FSJ im Bereich Sport bekam ich die Möglichkeit, meine Trainer C Lizenz im Skifahren zu machen. Auf den Seminaren und Prüfungslehrgängen habe ich viele tolle Menschen kennengelernt.

 Zum FSJ gehörte auch eine Projektplanung. Dafür habe ich einen Jahresaktionstag namens „der fesche Apfel“ zum Thema Bewegung und Ernährung geplant und durchgeführt. Hier gab es einen Stationenparcour, der für die Kids zu bewältigen war und abschließend mit einer kleinen Überraschung belohnt wurde.

 

Alles in allem kann ich sagen, dass mich das FSj sehr bereichert hat. Ich fand es besonders gut, dass ich die Möglichkeit hatte, in so viele verschiede Bereiche reinzuschauen und für manches selbst die Organisation in die Hand zu nehmen. Interessant war  auch, dass ich es mit lauter verschiedenen Altersgruppen zutun hatte. So war von 1-Jährigen bis 14-Jährigen alles vertreten.    Die Arbeit mit den Kindern und Kollegen hat mir wahnsinnig Spaß gemacht und ich muss gestehen, dass mir  alle schon etwas ans Herz gewachsen sind.

Max Kugel über sein FSJ

Das Freiwillige Soziale Jahr beim TSV Schmiden aus der Sicht eines Absolventen:

Ein Freiwilliges Soziales Jahr, was ist das überhaupt? Auf der Website des Landessportverbands Baden Württemberg heißt es: „Das FSJ ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Die Ziele dieses Jahres bestehen darin, die Bereitschaft der Jugendlichen für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung zu fördern und ihnen in einer wichtigen Übergangsphase ihres Lebens (zwischen Schule und Beruf) eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe für ihren weiteren Lebensweg zu bieten.“

Diese Beschreibung hört sich ja erst einmal sehr vielversprechend an, lässt aber viel Interpretationsspielraum. So können sich die Aufgabengebiete vom „HIWI“ bis zum gleichberechtigten Mitarbeiter erstrecken. Glücklicherweise sind die Arbeitsgebiete beim FSJ im Sport recht genau definiert. In meinem Fall entschied ich mich für das FSJ als praxisorientiertes Jahr zwischen den beiden Theorieblöcken der Schule und des Studiums. Viele sehen einen Freiwilligendienst einfach als Zeitüberbrückung, weil sie noch nicht wissen, was sie nach der Schule machen sollen. Ich sehe ein FSJ, gerade im Sport als Chance, mit seinen Aufgaben zu wachsen.

Ich habe mich für den TSV Schmiden entschieden, da der Verein recht groß ist, vorbildlich mit den umliegenden Schulen kooperiert und schlussendlich einfach, weil mein Bauchgefühl hier gestimmt hat. Ich hatte vom ersten Kontakt zur Bewerbung bis zum Bewerbungsgespräch einfach einen guten Eindruck und die Menschen, mit denen ich im Rahmen dessen zu tun hatte, schienen mir alle sympathisch. Das hat sich rückblickend mehr als bestätigt. Ich glaube ich hätte es von der Einsatzstelle her nicht besser erwischen können. Hilfsbereitschaft und ein freundlicher, familiärer Umgang werden hier groß geschrieben.

Mein Aufgabenbereich beim TSV umfasste mehrere Gebiete. Gerade die Abwechslung machte mir besonders Spaß. Einerseits die morgendliche Arbeit im Büro, bei der ich Ferienprogramme planen, Presseaufgaben wie das gestalten von Flyern oder die Mitgliederverwaltung der Kindersportschule übernehmen durfte, andererseits die Mitgestaltung und Leitung der mittäglichen Sportgruppen, bei der teils viel Durchsetzungsvermögen und selbstbewusstes Auftreten gefragt war, teils auch einfach ein offenes Ohr für die Kinder. Hiervon darf man sich allerdings nicht abschrecken lassen, auch hier gilt: man wächst mit der Aufgabe und findet seine eigene Methode mit den Kindern umzugehen, einen Mittelweg zwischen Autorität und Freundschaft zu finden. Dazu ist zu sagen, dass man beim TSV nicht alleingelassen wird. Hat man eine Frage oder ein Problem zu besprechen, wird man immer ein offenes Ohr finden. Sei es beim direkten Ansprechpartner oder bei einer der netten Frauen in der Geschäftsstelle.

Zusammengefasst kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die Entscheidung ein FSJ im Sport zu absolvieren, eine der besten war, die ich je getroffen habe. Es war in keinem Fall ein verlorenes Jahr, sondern ein Jahr mit Spaß am Sport und der Arbeit mit Kindern. Ein Jahr der ersten Erfahrung und des ersten selbst verdienten Gehalts, ein Jahr der Ideen und vor allem ein Jahr der persönlichen Weiterentwicklung.

Max Kugel

Julius Barthel über sein FSJ

Ich heiße Julius Barthel und absolviere derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim TSV Schmiden.

Nach Abschluss meines Abiturs im Juni 2012 und aufgrund der Inexistenz von Plänen für mein anschließendes Studium, entschloss ich mich eher kurzfristig für ein FSJ im Sport. Die Erwartungen an meine Einsatzstelle waren, neben dem offensichtlichen „Zeitschinden“, vor allem viel praktisch arbeiten zu dürfen. Diese Erwartung wurde in vollem Umfang erfüllt, denn abgesehen von ca. 2 Stunden Büroarbeit jeden Morgen, in denen Arbeiten wie z.B. dieser Bericht erledigt werden, wird man nur als AG-Leiter bzw. in der Kindersportschule eingesetzt.

Mit der Einsatzstelle bin ich rundum zufrieden, denn neben dem angenehmen Arbeitsklima, sind auch die Arbeitszeiten positiv hervorzuheben. So beginnt mein Arbeitstag, wenn ich nicht gerade ein Ferienprogramm betreue, um 10 Uhr. Besagte Ferienprogramme zu planen, ist ebenfalls Teil der Büroarbeit und obliegt genau wie die Ausführung den FSJlern.

Nachdem ich nun zwei Drittel meiner Zeit als FSJler hinter mir habe kann ich sagen, dass mich das Jahr persönlich weitergebracht hat. Neben dem sicheren Auftreten vor Gruppen, hat sich auch mein Organisationstalent deutlich verbessert.

Dazu kommt eine gesunde Portion Selbstständigkeit, so war ich zu Beginn leicht verunsichert, als es hieß ich hätte gleich eine AG, ohne dass die Kinder mich kannten bzw. jemand mir gesagt hatte, wie ich die AG den machen solle. Dennoch  hatte ich immer einen Ansprechpartner, der mir bei Rückfragen zur Seite stand.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich jedem ein FSJ, insbesondere bei dieser Einsatzstelle empfehlen kann.

Julius Barthel

Mareen Wehrle über ihr FSJ

Was tun, wenn man mit der Schule fertig ist aber noch nicht so genau weiß wie es weitergehen soll? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Zeit zwischen Schule und Studium oder Ausbildung zu überbrücken. Doch einfach nur arbeiten wollte ich nicht und im Ausland war ich auch schon. Beim durchstöbern diverser Internetseiten bin ich dann auf das FSJ im Sport gestoßen. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass man erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln und nebenbei etwas Sinnvolles für die Gesellschaft macht. Als weiterer Pluspunkt kam hinzu, dass man während des FSJ’s eine Trainer C-Lizenz erwirbt. Zwischen all den Verschiedenen Vereinen hat der TSV Schmiden mir am meisten zugesagt. Die Abwechslung zwischen Büroarbeit und praktischen Aufgaben in und rund um die Sporthalle und mein Bauchgefühl haben letztendlich den Ausschlag gegeben mich dort zu bewerben.

Dass der TSV Schmiden der richtige Verein für mich ist, war mir schnell klar. Da ich mich zum Zeitpunkt meiner Bewerbung im Ausland befand wurde das Bewerbungsgespräch kurzer Hand per Skype durchgeführt. Und obwohl ich bis zum ersten Tag meines FSJ’s keine Möglichkeit hatte mich persönlich vorzustellen, war das für keinen Mitarbeiter ein Problem. Vom ersten Tag an habe ich die familiäre, offene Atmosphäre und Hilfsbereitschaft aller Mitarbeiter sehr geschätzt.

Während meines FSJ’s habe ich ganz viele verschiedene Tätigkeiten und Aufgaben übernommen. Vormittags stand meistens Büro auf dem Plan. Dort habe ich das Ferienprogramm geplant, Bezuschussungslisten erstellt und Bezuschussungsanträge gestellt, meine Sportstunden geplant, Flyer erstellt und auch einen Einblick in die Buchhaltung bekommen. Nachmittags ging es dann in die Schülerbetreuung und in die Sporthalle zur Kindersportschule, zum Eltern-Kind-Turnen, zu Sport-AG’s an den umliegenden Grundschulen, zur rhythmischen Sportgymnastik und zum Rollstuhlsport. Hervorzuheben ist hierbei, dass ich sowohl für die kreativen Aufgaben im Büro als auch für die Sportstunden die Verantwortung bekam und diese komplett selber planen durfte. Tauchte doch mal ein Problem auf, konnte ich damit aber immer zu meinem direkten Ansprechpartner oder einer Mitarbeiterin der Geschäftsstelle gehen wo ich immer ein offenes Ohr fand.

Für mich war das FSJ rückblickend ein super Jahr in einer super Einsatzstelle. Durch die vielen verschiedenen Tätigkeiten und die selbstständige Organisation und Leitung der Sportangebote habe ich viel dazu gelernt und mich persönlich weiterentwickelt. Außerdem hatte ich super Kollegen und die Tatsache, dass ich seit meinem FSJ immer noch beim TSV tätig bin und immer noch Kontakt zu meinen ehemaligen Kollegen habe, spricht glaube ich für sich.

Mareen Wehrle